Ob Frauen tatsächlich häufiger vergessen, die Leerstelle am Anfang einer Kassette zu berücksichtigen, ob es beliebter ist, einen Spannungsbogen zu erzeugen oder dramatisch auf demselben Level zu bleiben, ob die Texte auf Mixtapes Botschaften sind oder ob die Hauptbotschaft in der Sammlung als Beweis für den tollen Geschmack des Tapers dient, ob es am Ende vielleicht doch nur darum geht, anderen eine Freude zu machen oder Erinnerungen festzuhalten, diese Frage war Inhalt eines kulturwissenschaftlichen Seminars an der Uni Hamburg. Parallel dazu ging es auf der Ausstellung "KassettenGeschichten" um die Menschen und Begebenheiten hinter (oder vor) ihren Mixtapes. Dazu fertigte der Fotograf Stefan Malzkorn lebensgroße Portraits der Urheber an , über die der Besucher einen direkten Einblick in eine ansonsten so persönliche Sache erhält. Die Ausstellung wandert nun bald von Hamburg nach Frankfurt