Wie erklärt die Hirnforschung das Denken
SWR2.de: "Die Neurowissenschaften reklamieren für sich eine Dominanz als neue Leitdisziplin, die selbst so subjektive Vorgänge wie das Empfinden oder das Denken auf neurologische und damit biochemische Vorgänge im Gehirn zurückführen kann. Das beinhaltet immer wieder die Gefahr des Reduktionismus, weil die Komplexität menschlicher Erfahrungen und Handlungsweisen damit nicht erfasst werden kann. Das zeigt sich besonders beim Thema "Denken": Hier stößt die Neurowissenschaft trotz neuer bildgebender Verfahren immer wieder an ihre Grenzen." Weiter
Der Glaube an die Wissenschaft
drs2.ch: "Im 19. Jahrhundert löste das wissenschaftliche Weltbild im Westen definitiv das magisch-religiöse ab. Nicht nur der Lauf der Planeten oder die Zusammensetzung der Stoffe, sondern auch die Seele des Menschen und der Fortgang der Geschichte sollten ausschliesslich wissenschaftlich begründet werden. Die Folge war eine übersteigerte «Wissenschaftsgläubigkeit».
Dabei sollte Glauben ja gerade durch Wissen ersetzt werden. Heute hingegen erodiert dieser Glaube an die Wissenschaft über alle Massen. In der Sendung wird untersucht, wo der goldene Mittelweg liegt - so es ihn denn gibt." Weiter
Drogen fürs DenkenGespräch mit Thomas Metzinger, Professor für Philosophie an der Universität Mainz
wissen.dradio.de: "Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Wunderpille: Sie macht angenehm wach und aufmerksam, lässt schneller denken und sorgt in der Prüfung oder bei dem wichtigen beruflichen Termin für Spitzenleistungen. Und das alles ganz ohne Nebenwirkungen. Würden Sie diese Pille schlucken?" Weiter