dradio.de: "Von der Antike bis in die Gegenwart listet der Geisteswissenschaftler Philipp Theisohn in "Plagiat: Eine unoriginelle Literaturgeschichte" literarische Beispiele für Plagiate auf. Allerdings ist laut Theisohn die bloße Analogie zweier Texte noch lange kein Plagiat.
Ihm eigne eine "grundsätzliche Laxheit in Fragen des geistigen Eigentums": So erklärt Bertolt Brecht den Umstand, dass er in der Ausgabe mit Songs zur "Dreigroschenoper" weder den Namen von Francois Villon noch den des Übersetzers Klammer erwähnt, obwohl 25 der 625 Brecht-Verse identisch mit Klammers Übertragung sind. Brecht hält die Vorstellung von einer "authentischen Kunst" in einer kapitalistischen Gesellschaft für überholt. Seiner Meinung nach lassen die Möglichkeiten der technischen Reproduktion eines Kunstwerks die Frage nach dessen "Echtheit" obsolet werden. Diese Einstellung kollidiert jedoch mit dem Urheberrecht, wonach geistiges Eigentum seit dem 18. Jahrhundert Rechtsschutz genießt." Weiter
17.9.2009 Plagiate in der Literatur
drs.ch: "Ist die Literatur nicht seit der Antike ein einziger Plagiatsfall? Das jedenfalls behauptet Philipp Theisohn, Literaturwissenschaftler an der ETH Zürich. Aus dieser Perspektive hat er eine originelle Literaturgeschichte geschrieben - ein Gespräch." Weiter
22.2.2010 Plagiatsforscher Philipp Theisohn
drs.ch: "Der Streit um Axolotl - Roadkill füllt gegenwärtig die deutschen und auch die Schweizer Feuilletons. Was meint der Plagiatsforscher Philipp Theisohn zum jüngsten Fall von literarischem Diebstahl?
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