Grenzgänger thematisieren auf eine neue, noch unerhörte Weise Brennpunkte, Schnittstellen und Gefahrenzonen in der Gesellschaft, in politischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Ausdrucksformen.
Statt Selbstbegrenzung auf einen Blickwinkel oder eine Perspektive praktizieren sie das grenzüberschreitende Denken und exponieren sich dabei, stärker als die Vertreter einer Disziplin, mit ihrer ganzen Person. Sie unterstellen sich zumeist einer Vision und einer Wahrheitssuche in größeren Maßstäben. Sie verteidigen weniger Positionen und versuchen mehr verschlossene und noch unbegangene Räume zu öffnen.
Hans-Jürgen Heinrichs präsentiert in Einzelgesprächen drei Grenzgänger: den Quantenphysiker Thomas Görnitz, der sich zwischen den Natur- und Geisteswissenschaften bewegt, den Filmemacher Michael Oppitz, der zu den bedeutendsten Kulturforschern zählt, und den zwischen den Sphären Philosophie, Kunst und Politik jonglierenden Heidegger- und Schiller-Biografen Rüdiger Safranski."
Der Quantenphysiker Thomas Görnitz
Der Filmemacher Michael Oppitz
Der Philosoph und Autor Rüdiger Safranski