Jean-Christophe Rufin 100 Stunden. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2008.
dradio.de: "Eine Gruppe von Umweltaktivisten will das Problem der Überbevölkerung auf rabiate Art lösen: Mit Malaria-Erregern wollen die Anzahl der Menschen in den Slums der Mega-Städte dezimieren. Agenten sind ihnen auf der Spur. Als Agententhriller getarnt, verhandelt Jean-Christophe Rufin brennende ethische und gesellschaftliche Fragen.
Wie viele Menschen kann unser Globus ernähren und verkraften? Der Roman um diese Problematik herum ist höchst spannend und fordert seine Leser immer wieder auf, selbst Stellung zu beziehen. Ist es in Ordnung, den Papst gewähren zu lassen, wenn er Verhütungsmittel verdammt? Kann man es hinnehmen, dass genmanipulierte Pflanzen angebaut werden, um eine wachsende Weltbevölkerung satt zu bekommen? Begehen Umweltaktivisten Kavaliersdelikte, wenn sie Tiere aus Forschungsanstalten befreien? Haben die Chinesen recht mit ihrer Ein-Kind-Politik? Wo stößt Entwicklungshilfe an ihre Grenzen?" Weiter
- Den Roman Amazon.de bestellen
Dradio.de Kritik: 100 Stunden
|