Die Entdeckung der himmlischen Ordnung in der Antike
"Die alten Griechen, allen voran Platon und Sokrates, haben das Vernunftprinzip in die Philosophie eingeführt und damit auch die Grundlagen der modernen Naturwissenschaften gelegt. Die Suche nach einer vernünftigen transzendentalen Ordnung, die sich hinter der sichtbaren Natur verbirgt, macht den Blick frei für allgemeine Gesetzmäßigkeiten." Weiter
Das 16. Jahrhundert und seine neuen Voraussetzungen
"Nach dem Ende des Mittelalters kommt es in Europa zu einer neuen Blütezeit für Kultur und Wissenschaften. Sie wurde ermöglicht durch eine Abkehr vom platonischen Idealismus und eine Hinwendung zur Empirie, zur Erfahrungswirklichkeit. Damit wurden das Experiment, das Beobachten, das Überprüfen von Hypothesen an der Wirklichkeit immer wichtiger." Weiter
Quantensprünge und andere Revolutionen
"Die modernen Naturwissenschaften des 19. Jahrhunderts stellen alle bisherigen Gewissheiten und Konventionen auf den Kopf: Der Zufall hält Einzug in den Mikrokosmos, Atome, Elektronen und andere Teilchen werden unberechenbar, weil sie dem Zufall gehorchen. Es scheint alles im Fluss zu sein, die Newtonsche Mechanik gilt nur noch für einen kleinen Bereich der sichtbaren Natur." Weiter
Der Anfang aller Dinge
"Trotz aller wissenschaftlichen Fortschritte, trotz der Entdeckung der DNS oder der kosmischen Hintergrundstrahlung werden die einzelnen Disziplinen immer wieder konfrontiert mit dem Unbekannten, Rätselhaften, mit dem ewig Unerkennbaren. Typisch dafür ist im Bereich der Kosmologie die Urknall-Theorie." Weiter
Diese Beiträge sind Teil des SWR2 - Aula Podcast