DRS.ch: "1988 schrieb Steve Reich sein Quartett «Different Trains» für Streichquartett und Tonband. Die Musik basiert auf verschiedenen Stimmen: denjenigen eines Kindermädchens und eines Zugschaffners, die den kleinen Steve während langen Zugsfahrten betreuten, und auf denjenigen von Überlebenden des Holocausts, die zur gleichen Zeit in Europa ganz andere Zugsfahrten machten." Weiter
npr.org: "It was like the twisted steel of Berlin, Cologne and Tokyo come to rest four blocks from where we live." Composer Steve Reich uses those words to evoke the bright and yet terribly dark September day a decade ago. In Reich's WTC 9/11, out Sept. 20, we hear not just his own compositional voice, but also — through the use of documentary recordings — what he calls the "speech melody" of those who bore witness to Sept. 11. They range from NORAD air-traffic controllers and New York firefighters recorded that day to friends and neighbors recalling events years later. Reich weaves the pitches and rhythms of those voices into a work of terrible sorrow and haunting power."
drs.ch: "Zu Beginn schockierte/faszinierte der Komponist Steve Reich (* 1936 in New York) sein Publikum mit Stücken wie «Drumming» oder «Four Organs», in denen entweder endlos getrommelt oder endlos der gleiche Akkord wiederholt wurde. «Minimal Music» hiess die neue Strömung analog zur «Minimal Art». Um 1980 jedoch begann Reich seine Musik zu differenzieren, auch wenn die Kompositionstechniken oft die gleichen blieben. Ein Schlüsselwerk für diese neue Phase ist das «Octet», das in seiner definitiven Fassung «Eight Lines» heisst und heute ein Klassiker ist. Thomas Meyer und Franziska Weber diskutierten die fünf erhältlichen Aufnahmen." Via Diskothek im Zwei Podcast