dradio.de: "20 Millionen Menschen flüchten heute schon vor der Wüste, den Schlammlawinen, Überschwemmungen oder dem steigenden Meeresspiegel. Als Klimaflüchtlinge suchen sie eine neue Lebensgrundlage, manchmal einfach nur fruchtbare Erde, Wasser und eine Chance auf wirtschaftliche Entwicklung."
newscientist.com: "Over in the UK, a judge criticised Al Gore's Oscar-winning movie An Inconvenient Truth for a series of inaccuracies. The ruling concludes a case brought to the UK High Court by Stuart Dimmock, a parent of two who was concerned to find that the UK Department for Education and Skills had distributed a copy of Gore's film to every state secondary school in the UK.
He argued that the film was political material, had no place in the classroom, and that its distribution to schools should be made illegal. Moreover, his legal team pointed out a list of alleged scientifically inaccuracies in the film.
The judge, Justice Burton, declined to make it illegal. In his ruling, however, he says Gore committed nine counts of scientific inaccuracy.
But was the judge right?" Read on
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Gerade wollte ich einen Kommentar auf der Seite der Zeitschrift abgeben, doch Leider konnten wir Ihren Beitrag aus inhaltlichen Gründen nicht in unsere Datenbank aufnehmen. Na schön, dann eben hier auf meiner eigenen Seite.
Worum geht's? Laut Cicero ist CO2 gut für Pflanzen und der Klimawandel bewirkt kein Artensterben. Den betreffenden Artikel von Dirk Maxeiner findet man hier
Ein Anstieg des CO2 Gehalts führt zur Versauerung des Meeres und schädigt damit Planktonarten mit einer Kalkschale. Damit setzt eine Schädigung der Nahrungskette direkt an deren Anfang an.
Die Argumentation, CO2 lässt Pflanzen wachsen, greift etwas zu kurz. Die Pflanzen im Amazonas erzeugen durch Verdunstung über deren Stomata (Spaltöffnungen der Blätter) einen erheblichen Teil des Niederschlags über dem Amazonas. Erhöht sich der CO2 Gehalt der Atmosphäre, öffnen sich die Stomata weniger, was bewirkt, dass die Niederschläge über dem Amazonas zurück gehen werden.
Zwar profitieren Bäume von einem Anstieg des CO2 in der Atmosphäre, Weizen und Reis würden bei einer Verdoppelung des CO2 Gehalts der Atmosphäre hingegen eine Ertragsteigerung von lediglich 8 bzw. 6% erfahren. Insgesamt dürfte sich eine Steigerung des CO2 Gehalts jedoch negativ auswirken.
Auch kann man nicht behaupten kann, ein wärmeres Klima sei genrell gut für die Tierwelt. Tiere sind oft sehr empfindlich gegenüber ihrer Umwelt und es gibt zahlreiche Beispiele für deren Gefährdung. Der Klimawandel bedroht den Lebensraum diverser Tiere und damit die Tiere selbst.
Chris Thomas von der britischen Universität Leeds: Selbst wenn die globalen Temperaturen bis zum Jahr 2050 nur um 0,8 bis 1,7 Grad Celsius steigen, werden das 18 Prozent der untersuchten Arten nicht überstehen, da ihr Lebensraum nicht mehr existieren wird und sie keine Ausweichmöglichkeiten haben. Weiter. Im Orginal veröffentlicht in Nature 427 (PDF)
Zudem die schon erwähnte Versauerung der Meere ebenfalls zu einem Artensterben führen wird. Auch von den sterbenden Korallenriffen dürfte man schon mal gehört haben.
dradio.de: "Klimawandel ist in der Erdgeschichte nichts Neues. Mindestens siebenmal kam es in ihrer Frühzeit zu so katastrophalen Veränderungen, dass die Geschichte des Lebens auf unserem Planeten fast beendet gewesen wäre. Selbst in der jüngsten Vergangenheit, jenen knapp zwei Millionen Jahren, seit es Menschen gibt, hat es nicht an heftigen Klimaschwankungen gefehlt. Ganze Kulturen sind dadurch untergegangen, andere aufgeblüht." Weiter
dradio.de: "Der Meersspiegel-Anstieg: Es gibt unterschiedliche Szenarien, wie hoch er ausfallen wird, wenn die Polkappen weiter abschmelzen. 30 bis 40 cm seien noch beherrschbar,"aber wenn das Eis von Grönland um sechs Meter schmilzt, dann können wir unsere Küsten nicht mehr mit Deichbau schützen." Ganz abgesehen von den Inselstaaten, die dann längst untergegangen seien.
Die Erwärmung der Meere: Sie hat Auswirkungen auf die Nahrungs- und Fischbestände, die Zunahme an Algen und damit den Verlust von Sauerstoff. Durch die Erwärmung des Meeresbodens steigen Gashydrate hoch, die wiederum den Treibhaus-Effekt verstärken." Weiter
Der saure Ozean
dradio.de: "Seit Jahren schon warnen Wissenschaftler vor einer zweiten Konsequenz der steigenden CO2-Konzentration in unserer Atmosphäre. Das Kohlendioxid reichert sich nicht nur in der Luft an, große Mengen schlucken auch die Ozeane. Dort entsteht daraus Kohlensäure, der Ozean wird sauer. Die Entwicklung war bekannt, doch wie sich jetzt herausstellt, schreitet sie viel schneller voran als erwartet." Weiter
dradio.de: "Dieter Kassel diskutiert heute von 9:07 Uhr bis 11 Uhr mit dem Astrophysiker Bruno Deiss über die Sonne als Faszinosum, ihre Mythen und ihre Rolle als Energiequelle der Zukunft." Weiter
SWR: "Hurrikane oder neudeutsch Hurricanes haben in den letzten zehn, zwölf Jahren deutlich zugenommen, verglichen mit den 1970er und 80er Jahren. Das steht fest. Außerdem weiß man, dass die Temperatur an der Meeresoberfläche entscheidenden Einfluss hat auf Häufigkeit und Stärke dieser tropischen Wirbelstürme. Was also liegt näher, als Rita, Katrina und Co. kurzerhand der Klimaerwärmung zuzuschreiben? Doch die Forscher sind sich in dieser Frage keineswegs einig. [...] Doch nun haben schwedische Forscher mit einer neuen Methode das Auftreten von Hurrikanen rekonstruiert und zwar bis ins 18. Jahrhundert. Und sie folgern kurz: Was derzeit zu beobachten ist, ist schlicht die Rückkehr zur Normalität." SWR Campus Podcast Feed
Zusammenhang von Klima und Sozialgeschichte
SWR: "Faszination KlimageschichteÜber diesen Zusammenhang von Klima und Sozialgeschichte spricht Gabor Paal mit dem Zoologen Prof. Josef H. Reichholf." SWR Impuls Podcast Feed
dradio.de: "Ist die Klimakatastrophe noch abzuwenden? - Eindeutig: Ja. Das zumindest sagen Toralf Staud und Nick Reimer in ihrem Buch Wir Klimaretter. Sie geben praktische Tipps für ein umweltschonendes Verhalten, ohne Abstriche bei der Lebensqualität machen zu müssen." Weiter
Planet der Slums
dradio.de: "Als Folge der Globalisierung werden nach Einschätzung von Mike Davis immer mehr Megacitys entstehen. Doch nicht Glas- und Stahlbetonfassaden werden die Gesichter dieser Städte prägen, sondern die Elendsquartiere derer, die in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft aus den ländlichen Gebieten geflohen sind. Mit Planet der Slums legt Davis einen erschreckenden Lagebericht vor." Weiter
"The ExxonSecrets people have gone through the documents, and found a clear answer: last year Exxon spent $2.1 million last year on 41 groups who are leading the climate sceptic industry." Read on
Hölzer, Halme, Kilowatt
"Schon heute ist die Bioenergie die wichtigste regenerative Energieform; sie deckt über vier Prozent des Primärenergieverbrauchs in Europa. Fachleute wollen ihren Anteil bis 2020 auf zehn Prozent steigern. 2050 könnten es - dank riesiger Agrarflächen in Osteuropa - sogar 35 Prozent sein. Doch um tatsächlich russisches Erdgas und arabisches Benzin klimafreundlich zu ersetzen, sind Technologiesprünge nötig." Weiter
Strom aus der Tiefe
"Mitten in einem Nationalpark im Südwesten Kenias, zwischen steilen grünen Hügeln und grasenden Zebras steht ein dampfendes Kraftwerk, das nach dem Vulkan Olkaria benannt ist. Hier wird weder Kohle noch Gas verbrannt, sondern es wird Wärme aus der Erde gefördert und mit Hilfe von Turbinen in Strom verwandelt. Geothermie: eine saubere, klimaneutrale Energiequelle - und eine Hoffnung für viele Entwicklungsländer." Weiter
Wüstensonne für die Welt
"Wenn es eine Großtechnologie gibt, die von den billigen fossilen Rohstoffen Erdöl, Erdgas und Kohle in den Schatten gestellt wurde, dann ist es die Solarthermie. Sonne lässt sich schon eine ganze Weile in Wärme und elektrischen Strom verwandeln. Seit Anfang der 1990er Jahre stehen solarthermischen Kraftwerke in der Mojawe-Wüste in den USA und speisen große Mengen Strom ins kalifornische Netz. " Weiter
Stürmische Aussichten
"In keinem Land der Welt wird soviel Strom aus Windenergie produziert wie in Deutschland: 2006 war es genug, um etwa zehn Millionen Haushalte zu versorgen. Noch stehen alle 18.000 Windräder auf dem Land. Die ersten im Meer sollen im nächsten Jahr nördlich von Borkum gebaut werden. Allerdings gibt es nur dann Strom, wenn Wind weht." Weiter