Artenvielfalt wozu? Einen Tag vor Beginn der UN-Naturschutzkonferenz geht es um den Wert der Artenvielfalt für den Menschen. Die Repräsentanten von rund 190 Staaten wollen in Bonn zwei Wochen lang über bedrohte Fledermäuse, überfischte Sardinenbestände und abgeholzte Wälder verhandeln. Das Ziel: verbindliche internationale Vereinbarungen, um das Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten zu verhindern." Weiter
Lösungsmittel Genfood?
Rund 100 Millionen Menschen droht wegen der rasant gestiegenen Lebensmittelpreise Hunger. Innerhalb von nur einem Jahr ist der Preisindex der Welternährungsorganisation FAO um 57 Prozent gestiegen. Bei wichtigen Nahrungsmitteln wie Reis und Weizen schlug die Teuerung sogar noch viel stärker zu. Lebensmittel sind knapp geworden - ärgerlich für die meisten Menschen hierzulande, aber tödlich für alle, die sich auf einmal keine Lebensmittel mehr kaufen können." Weiter
Chancen und Risiken der grünen Gentechnik
Maispflanzen, die resistent sind gegen Schädlinge und auch auf trockensten Böden wachsen, Reissorten, die wie ein Medikament gegen Mangelerkrankungen helfen können und Überflutungen überstehen, allergenfreie Tomaten und Äpfel: Die 'Grüne Gentechnik' schafft Lebensmittel nach Maß. Ihre Befürworter sehen sie als Wunderwaffe gegen das Welternährungsproblem, ihre Kritiker warnen vor den nicht absehbaren Folgen für Umwelt, Verbraucher und Landwirte." Weiter
Künstliche Verkohlung
Viele Milliarden Tonnen Kohlendioxid pustet die Menschheit jedes Jahr in die Atmosphäre und fast die Hälfte davon bleibt auch dort und sorgt für den derzeitigen Fieberanfall unseres Planeten. Zwei deutsche Forscher schlagen jetzt vor, das Treibhausgas aus der Luft zu waschen, indem man großflächig Bäume pflanzt und sie dann tief in der Erde vergräbt. Einer der beiden, der Greifswalder Umweltchemiker Professor Fritz Scholz, erläutert das Konzept im Gespräch mit Ralf Krauter." Weiter
Gentechnik als Hilfe bei Biospritproduktion
Die Umwandlung von Pflanzen in Biotreibstoff ist in Zeiten steigender Lebensmittelpreise ein heftig diskutiertes Thema. Die Verwendung von Pflanzenresten steckt noch in den Kinderschuhen, weil es nicht einfach ist, Zellulose in verwendbare Moleküle zu zerlegen. Dem soll jetzt die Gentechnik nachhelfen, schlagen US-Wissenschaftler in "Nature Review Genetics" vor." Weiter
Wippende Weberknechte
Dank weltumspannenden Handels verbreiten sich auch Tierarten schneller und über größere Gebiete als jemals zuvor. In Deutschland etwa machen sich bisher unbekannte Weberknechte breit. Die Spinnentiere haben Beinspannweiten von bis zu 18 Zentimetern." Weiter
Kräftiger Fußabdruck
Rund um die Welt schmelzen die Gletscher, die Blumen blühen früher und Tiere, die Winterschlaf halten, wachen früher auf. Solche Berichte kennen wir zur Genüge. Nun haben Wissenschaftler zum ersten Mal rund 80 Studien mit fast 30.000 Datensätzen aus den vergangenen 35 Jahren ausgewertet, um nach einem Zusammenhang zwischen den Veränderungen und dem menschengemachten Treibhauseffekt zu suchen. In der neuen "Nature" erklären sie heute, dass sich die Welt schon wandelt, obwohl der Temperaturanstieg gerade erst begonnen hat." Weiter