Gerade wollte ich einen Kommentar auf der Seite der Zeitschrift abgeben, doch Leider konnten wir Ihren Beitrag aus inhaltlichen Gründen nicht in unsere Datenbank aufnehmen. Na schön, dann eben hier auf meiner eigenen Seite.
Worum geht's? Laut Cicero ist CO2 gut für Pflanzen und der Klimawandel bewirkt kein Artensterben. Den betreffenden Artikel von Dirk Maxeiner findet man hier
Ein Anstieg des CO2 Gehalts führt zur Versauerung des Meeres und schädigt damit Planktonarten mit einer Kalkschale. Damit setzt eine Schädigung der Nahrungskette direkt an deren Anfang an.
Die Argumentation, CO2 lässt Pflanzen wachsen, greift etwas zu kurz. Die Pflanzen im Amazonas erzeugen durch Verdunstung über deren Stomata (Spaltöffnungen der Blätter) einen erheblichen Teil des Niederschlags über dem Amazonas. Erhöht sich der CO2 Gehalt der Atmosphäre, öffnen sich die Stomata weniger, was bewirkt, dass die Niederschläge über dem Amazonas zurück gehen werden.
Zwar profitieren Bäume von einem Anstieg des CO2 in der Atmosphäre, Weizen und Reis würden bei einer Verdoppelung des CO2 Gehalts der Atmosphäre hingegen eine Ertragsteigerung von lediglich 8 bzw. 6% erfahren. Insgesamt dürfte sich eine Steigerung des CO2 Gehalts jedoch negativ auswirken.
Auch kann man nicht behaupten kann, ein wärmeres Klima sei genrell gut für die Tierwelt. Tiere sind oft sehr empfindlich gegenüber ihrer Umwelt und es gibt zahlreiche Beispiele für deren Gefährdung. Der Klimawandel bedroht den Lebensraum diverser Tiere und damit die Tiere selbst.
Chris Thomas von der britischen Universität Leeds: Selbst wenn die globalen Temperaturen bis zum Jahr 2050 nur um 0,8 bis 1,7 Grad Celsius steigen, werden das 18 Prozent der untersuchten Arten nicht überstehen, da ihr Lebensraum nicht mehr existieren wird und sie keine Ausweichmöglichkeiten haben. Weiter. Im Orginal veröffentlicht in Nature 427 (PDF)
Zudem die schon erwähnte Versauerung der Meere ebenfalls zu einem Artensterben führen wird. Auch von den sterbenden Korallenriffen dürfte man schon mal gehört haben.