swr.de: "Mit der zunehmenden Verbreitung schneller Internet-Anschlüsse sind auch komplexere Online-Spiele möglich geworden, bei denen große Datenmengen zwischen Spieler und Spiel-Server hin und her fließen. Rund um die Online-Spiele ist eine eigene Subkultur, eine eigene Welt, ein eigener Wirtschaftszweig entstanden."
Spielen und spielen lassen
Online-Spiele liegen im Trend. Doch wie bei vielen Computerspielen muss man bei Online-Spielen viel Zeit investieren. Jugendliche in China haben dies als Geldquelle entdeckt: Sie spielen Online-Spiele bis zu einer bestimmten Spielstufe, um diesen Spielstand dann an andere zu verkaufen.
Second Life
Beim Online-Spiel "Second Life", also "zweites Leben" verschwimmen die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt. Es ist eine Art Parallelwelt, in die der Spieler eintauchen kann. Manche Spieler verlieren dabei den Bezug zur Realität.
Computer- und Internetsucht
Immer mehr Menschen - vor allem Jugendliche - gelten als Internet- und Computersüchtig. In Russland, Amerika, Kanada oder auch der Schweiz existieren seit langem bereits Entzugskliniken für Internet- und Computersüchtige. Auch in China gibt es mittlerweile so eine Institution. Hier sollen Betroffene mit militärischem Drill den Weg zurück ins reale Leben finden.
Erschaffer künstlicher Welten
Peter Molyneux gilt unter den Programmierern von Computerspielen als eine der wenigen Legenden. Von ihm stammt die erste Gott-Simulation. In seinem neuesten Spiel findet ein traumatisierter Waisenjunge durch die Hilfe des Spielers seinen Weg in die Welt und wird dabei zum Helden.